Ziele mit vorhandenen Ressourcen möglichst wirksam erreichen – mit den geringsten Aufwand
Effizienz scheint also hilfreich im Umgang mit knappen Gütern.
Aber die Sinnhaftigkeit effizienter Aktivität hängt von den Zielen ab,
deren prinzipielle Erreichbarkeit wiederrum von
den verfügbaren Ressourcen begrenzt ist.
Effizienz ersetzt also weder die Definition valider Ziele,
noch die realistischen Einschätzung der
eigenen Möglichkeiten.
Haben wir aber sinnvolle Ziele und hinreichende Möglichkeiten scheint der effiziente Weg eine
gute Wahl.
(Ehemals) deutsche Tugenden: Effizienz, Präzision, Zuverlässigkeit, Wohlorganisiertheit… mögen Manchen suspekt erscheinen – Sekundärtugenden – und uncool klingen, aber es sind Instrumente, die für sich genommen, aus ethischer Sicht weder gut noch schlecht sind.
Es sind Werkzeuge, um Ziele zu erreichen.
Man kann sich über sie lustig machen am besten bei eigenem Reichtum oder mit potentem Sponsor: im Paradis,Schlaraffenland oder in einem sonstwie geschützten Soziotop.
Selbstverschuldet ist Ineffizienz, wenn man grundsätzlich die Fähigkeit besäße, sie zu überwinden sich aber dennoch für die parasitär-dekadente Variante entscheidet.
Ineffizienz ist Luxus, den man sich leisten können muss. Auf Dauer lebensgefährlich.
Wie kann man Effizienz beurtieilen: durch Messung… Wirkungsgrad…. Quotient: Ertrag/Aufwand…. Zielerreichungsgrad/Ressourcenverbrauch…
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>80/20 >Grenznutzen >Kurve abnehmenden Grenzertrags >prinzipielle Erreichbarkeit >Kausalität >Korrelation >Oszillation >Superposition >Nebeneffekte >Alternativen >Modellbildung
